Nun neigt sich das Jahr 2016 also dem Ende zu. Heute vor einem Jahr sagte ich, „das Jahr 2015 war kein schönes Jahr, das Jahr 2016 wird bestimmt besser werden“.
Leider war dem nicht so… Neben den globalen Problemen – Krieg, Terror, Flucht, Naturkatastrophen, Populistische und nationalistische Einflüsterer mit „einfachen“ Lösungen – war das Jahr 2016 auch in privater Hinsicht von vielen Sorgen und Problemen geprägt.
Aber dennoch gibt es einige schöne Momente, an die es sich zu erinnern lohnt…
Eine sehr schöne Motorrad-Tour, die mich für drei Tage ins Weserbergland führte (und deren Bilder ich demnächst einstelle), eine spannende Theatersaison mit „Moby Dick“ und „Engel in Amerika“ (beide im Thalia Theater) als Highlights, ein Kurzurlaub bei meinem alten Freund Dennis in der Auvergne in Frankreich, ein paar schöne und erholsame Tage bei Petra in Neustadt / Weinstraße und mit ihr bei ihrem Besuch hier in Hamburg, der 75. Geburtstag meiner Mutter, 10 tolle Kochabende und sowieso viele schöne Stunden mit der Familie und meinen Freunden und nicht zuletzt ebenfalls viele wunderschöne Momente mit meinem Freund Thorben, für die ich ihm sehr dankbar bin.

Und 2017?
Ich hoffe, dass alle meine Lieben und ich gesund bleiben oder werden, dass ich weiterhin interessante Theater- und Kino-Abende erlebe, dass ich viel Spaß und leckeres Essen an den Kochabenden haben werde, dass der geplante Familienausflug ein voller Erfolg wird, dass die dunklen Vorzeichen und Strömungen, die sich gerade in Europa und weltweit breit machen, wieder eingedämmt werden, dass sich die Menschen darauf besinnen, dass man nur miteinander etwas erreichen kann und nicht gegeneinander, und dass ich heute in einem Jahr sagen kann, „Das Jahr 2017 war doch ein Tick besser, als das Jahr 2016“.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes neues Jahr 2017 und zitiere Thomas Brussig: „Glückliche Menschen haben ein schlechtes Gedächtnis und reiche Erinnerungen.“