Was bewegte mich zu einer ROTEL-Reise? Nun, auf ROTEL bin ich über einen Arbeitskollegen gestoßen, der bei ROTEL den Klassiker gefahren ist: von München nach Indien in 40 Tagen. Er war sehr am schwärmen, und ich habe mir gleich den Katalog bestellt, den ich seitdem jährlich in meinem Briefkasten fand.

Im Jahr 2009 wollte ich eigentlich eine 5-Tage-Reise nach Ungarn als Schnupperreise machen, aber diese wurde von ROTEL nur zu zwei Terminen angeboten, und beide Termine passten bei mir nicht.

Da ich aber 5 Jahre nach meiner letzten Fernreise endlich wieder weit weg fahren wollte, der Urlaub auch beruflich gerade hervorragend in meine Planungen passte, und ich auch privat eine Luftveränderung benötigte, wagte ich also den Sprung ins kalte Wasser und buchte 29 Tage Expeditionsreise Andenhochland mit ROTEL-Tours.

Die Tage vor der Abreise waren geprägt von den Überlegungen, was ich alles auf die 4-wöchige Tour mitnehmen soll. Warme Kleidung, Kleidung für heiße Tage? Wieviele Schuhe, wieviele Hosen? Lieber eine Hose weniger, aber dafür Waschmittel? Und überhaupt, was brauche ich, um im ROTEL zurechtzukommen? Ich hatte im Vorwege diverse Reiseberichte im Internet gelesen, außerdem natürlich die ROTEL-Homepage studiert, und war am überlegen, ob Wäscheklammern nötig sind, oder doch nur eine Leine? Körbchen und Gummizug für das Tischchen vor meinem Sitz, oder eine Minitaschenlampe für die Nacht? Wieviel Toilettenpapier brauche ich in 4 Wochen? Brauche ich überhaupt welches? Wohin mit der Thermosflasche? Und zu alledem noch die Frage, wie das alles in die Freigepäckmenge von 20 kg passen soll.

Erste Fehlentscheidung: Den schweren Rollkoffer zugunsten einer Reisetasche ohne Rollen einzutauschen. Dadurch musste ich den Koffer so manches Mal schleppen…
Zweite Fehlentscheidung: Aus Gewichts- und Platzgründen habe ich die leere Thermosflasche ins Handgepäck getan. Damit hatte ich einen Stammplatz bei den Durchleuchtungen an den Flughafen und durfte jedes mal meine Thermosflasche auspacken und öffnen, da sie nicht durchleuchtet werden konnte, und so nicht am Monitor gesehen werden konnte, ob sie leer war, und wenn nicht, womit gefüllt.

Aber zu guter Letzt habe ich alles, was ich für meine erste ROTEL-Reise (hoffentlich) benötige, beisammen, und liege auch nur knapp über den 20 kg Freigepäck, es kann also losgehen.

Route Expedition Andenhochland

Reiseroute Expeditionsreise Andenhochland

Noch ein paar Worte zu diesem Reisebericht: Ich versuche hier, sowohl die Sehenswürdigkeiten, als auch die Besonderheiten, die mir während einer Gruppenreise im Allgemeinen und während dieser ROTEL-Reise im Besonderen aufgefallen sind, zu beschreiben. Außerdem streue ich hier und da ein paar Tipps und Hinweise ein, was man bei einer ROTEL-Tour vielleicht beachten sollte, was in meinen Augen unbedingt erforderlich ist, und was vielleicht lieber zu Hause gelassen werden kann.
Alle diese Ansichten sind natürlich persönlich gefärbt, und können bei einem anderen Reisenden ganz anders aussehen. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, was für ihn auf einer Reise wichtig ist.

Bevor es richtig losgeht, noch ein rechtlicher Hinweis: Sämtliche Texte und Bilder unterliegen meinem Copyright und dürfen nicht vervielfältigt oder anderweitig verwendet werden. Eine Verlinkung von anderen Seiten auf meine Seiten ist selbstverständlich möglich und gerne gesehen; ein Einbetten meiner Seiten in fremde Websites als Frame o. ä. ist dagegen unerwünscht.
Das Kartenmaterial unterliegt dem Copyright der Firma ROTEL, wenn nicht anders angegeben.

Und noch ein weiterer Hinweis: Mit diesem Reisebericht möchte ich niemanden an den Pranger stellen, deswegen habe ich alle Namen der Mitreisenden geändert.

Nun aber viel Spaß beim Lesen!

Tag 1, 1. April 2010, Donnerstag: Der Abflug