Mittwoch, 10.08.2005

Der letzte Tag unserer Reise hat begonnen… Wir werden heute um 15 Uhr von unserem Hotel „Hesperia Playa el Agua“ abgeholt. Da wir schon um 13 Uhr auschecken müssen, werden wir anschließend unser Gepäck an der Rezeption deponieren und dann ganz gemütlich Mittagessen. Das heißt aber auch: Bis 12 Uhr können wir noch am Strand liegen und die letzten Sonnenstrahlen hier genießen.

Der Blick auf den Strand Playa el Agua.

Nach dem Essen reicht die Zeit sogar noch für einen Abschlusscocktail mit der ganzen Gruppe (außer Dieter) am Pool, bevor wir alle zum Bus gehen. Um 16.10 Uhr kommen wir am Flughafen an. Das Einchecken funktioniert problemlos, nur gibt es keine Plätze am Fenster mehr, sondern wir sitzen in der 24. Reihe in der Mitte. Aber da der Flug eh ein Nachtflug ist und es deshalb draußen nichts zu sehen gibt, ist das halb so wild.

Donnerstag, 11.08.2005

Pünktlich um 10:00 Uhr landen wir wieder in Frankfurt am Main. Auch hier sind die Pass- und Zollkontrollen kein Problem, so dass ich schon um kurz nach 11 Uhr Frank in den ICE in Richtung Köln setzen kann und selbst um 11:58 am Frankfurter Hauptbahnhof in den ICE nach Hamburg steige. Um 15:30 Uhr war ich dann endlich wieder in Hamburg angekommen und nur wenige Minuten später bin ich vor der Haustür aus dem Taxi gestiegen.

Der Blick aufs Meer bei bestem Sonnenschein… Dazu Palmen und ein weißer Sandstrand – was will man mehr?

Fazit

Frank und ich hatten auf der Reise viel Spaß und wir konnten beeindruckende Landschaften, Menschen, Tiere und Situationen erleben.

Venezuela ist sicherlich ein im Vergleich zu Deutschland ein relativ armes Land. Die Freundlichkeit der Venezolaner ist aber trotz der Sprachbarriere überall zu bemerken und wir hatten fast nie das Gefühl, hier nicht willkommen zu sein.

Die Rundreise zeigt Venezuela noch in einer vom Tourismus relativ unberührten Form. Wir schliefen in einfachen Hotels und hielten in Städten, die noch nicht auf den Touristen eingestellt waren, so dass man einen unverfälschten Eindruck von dem Land bekommen konnte. Da hier und da die Hotels, in denen wir übernachteten, schon weiter ausgebaut wurden, besteht aber die Gefahr, dass dieser Zustand nur noch wenige Jahre anhält und der Tourismus zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die typischen Touristenfallen, die die Touristen in anderen Ländern zum Kauf animieren sollen (Teppichfabrikbesichtigung mit anschließendem Verkaufsraum), blieben uns hier zum Glück erspart.

Auch auf der Isla Margarita, der venezolanischen Insel, die sich am weitesten auf den Tourismus eingestellt hat, ist dieser noch lange nicht so weit vorgeschritten wie z.B. auf den Balearen oder den Kanarischen Inseln. Aber auch hier wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis die letzten Baulücken an den Stränden geschlossen werden.

Wer aber nahezu unberührte Natur erleben will, der ist auf dieser Rundreise genau richtig. Dazu gehört allerdings auch der Verzicht auf 5-Sterne-Komfort, denn den wird man auf dieser Reise vergeblich suchen. Die Unterkünfte sind allesamt in einem ordentlichen Zustand, aber eben nach venezolanischem Standard.

Die beiden Höhepunkte der Rundreise, das Camp Canaima und eine Übernachtung im Orinoco-Delta, werden auch auf der Insel als Zwei-Tage-Tour mit dem Flugzeug angeboten. Das ist unseres Erachtens für dieses Ausflugsprogramm wesentlich zu kurz. Durch die langen Flugzeiten und Transportwege z.B. zum Camp Mis Palafitos im Orinoco-Delta ist dieser Ausflug sehr anstrengend und es bleibt nicht viel Zeit, um Ruhe zu finden. Außerdem wird nur eine Nacht im Camp Mis Palafitos geschlafen, so dass man dort nur einen sehr kurzen Eindruck von Allem bekommen kann.

ReiseReisezeitDauerPreisNebenkoten
Höhepunkte Venezuelas sowie das Hotel Playa el Agua, gebucht bei Neckermann ReisenEnde Juli / Anfang August 2005 Von Frankfurt bis Frankfurt 16 Tage 1750 € p.P. im Doppelzimmer Während der Rundreise ca. 150 € p.P.